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Gesundheit

Sinnesorgane

Das Auge:

Das Auge besteht aus der Hornhaut, einer mit FlĂŒssigkeit gefĂŒllten vorderen Kammer und der dreiteiligen GefĂ€ĂŸhaut mit Regenbogenhaut, Ziliarkörper und Linse. Hinter der Linse befindet sich die große, ebenfalls flĂŒssigkeitsgefĂŒllte hintere Kammer sowie die lichtempflindliche Netzhaut, die die Informationen ĂŒber den Sehnerv an das Gehirn weiterleitet. Das dritte Lid, die Nickhaut, die vom unteren Lid verdeckt wird, wischt das Auge sauber. Die TrĂ€nendrĂŒse erzeugt TrĂ€nen, die die Hornhaut feucht halten. Die TrĂ€nenflĂŒssigkeit wird durch den TrĂ€nengang in die Nasenhöhle abgeleitet.

Das Ohr:

Die Zunge:

Die knorpelige Ohrmuschel (Ă€ußeres Ohr) fĂ€ngt den Schall auf und leitet ihn durch den Ă€ußeren Gehörgang zum Trommelfell. Die Schwingungen des Trommelfells stimulieren die Gehörknöchelchen im Mittelohr - Hammer, Amboß und SteigbĂŒgel, die den Schall verstĂ€rken und weitergeben, wĂ€hrend sie gleichzeitig das Innenohr vor zu starken Vibrationen schĂŒtzen. Die Schnecke nimmt den Schall auf und wandelt ihn fĂŒr das Gehirn in chemische Signale um. Auf der Schnecke sitzen die BogengĂ€nge mit Sacculus und Utriculus - das Gleichgewichtsorgan des Innenohrs, das das Gehirn mit Informationen ĂŒber die Position des Kopfes versorgt.

Die Hundenase

Die meisten Geschmacksknospen sitzen auf dem hinteren Teil der Zunge und sind empfindliche fĂŒr sĂŒĂŸe, saure, bittere und salzige GeschmacksqualitĂ€ten. Andere Nervenenden dienen als Tast- und Tucturrezeptoren. Die typische Hundezunge weist zwar vermutlich weniger als 2000 Geschmacksrezeptoren auf, aber als “chemischer” Sinn arbeiter der Geschmack mit dem unendlich viel empfindlicheren Geruchssinn des Hundes zusammen. Der Hund wird zunĂ€chst durch den Geruch zur Nahrung gelockt, dann werden Geschmacks- und Tastrezeptoren aktiv.

Die feuchte Hundenase verbessert die Aufnahme von Duftstoffen, die zur Riechschleimhaut weitergeleitet werden, welche die Nasen- und Siebbeinmuscheln ĂŒberzieht. Diese Knochen sind vielfach gefaltet, damit auch nicht die kleinste Menge Duftstoff verlorengeht. Dieses Riechfeld ist dicht mit Sinneszellen besetzt, die den Duft in chemische Botschaften fĂŒr die Riechkolben des Gehirns umwandeln. Andere GerĂŒche werden vom Jacobschen Organ aufgefangen und zu anderen Gehirnabschnitten weitergeleitet.

Die Verdauungsorgane gestatten dem Hund eine unregelmĂ€ĂŸige, aber reichliche Nahrungsaufnahme. Das Gebiß eignet sich zum Töten der Beute und zum Zerreißen des Fleisches. Die Nahrung wird kaum gekaut – sie wandert meist gleich durch die Speiseröhre in den Magen, der in AbstĂ€nden große Portionen an den Darm weiterleitet. Enzyme aus der BauchspeicheldrĂŒse und der Leber unterstĂŒtzen die Aufspaltung der in der Nahrung enthaltenen Proteine, Kohlenhydrate und Fette in einfache MolekĂŒle, die durch die DĂŒnndarmwĂ€nde absorbiert und im Blutkreislauf zu den Körperzellen weiterbefördert werden. Im Dickdarm werden aus den Überresten Wasser und Salze aufgenommen. Innerhalb von 36 Stunden nach dem Fressen verwandelt sich der unverdauliche Rest in Kot.

Die Verdauungsorgane:

Der Kiefer:

Die Schnauze (Fang) des Hundes ist lang und tief, hat große FanzĂ€hne zum Erdolchen, Ergreifen und Festhalten der Beute, kleine SchneidezĂ€hne zum Abknabbern von Knochen und zur Haus- und Fellpflege; sowie Vorbacken- und BackenzĂ€hne, die sich zum Zerreißen und Zerschneiden von Fleisch, aber auch zum Zermahlen und Kauen der Rauhfutteranteile der Allerfressernahrung – etwa Wurzeln oder Gras – eignen. Das Futter wird nach dem Zerkauen eingespeichelt, damit es leichter in den Verdauungstrakt gleitet. Die FangzĂ€hne sind stabil und krĂ€ftig, können aber beim Knockenknabbern splittern oder abbrechen. Viel hĂ€ufiger sind jedoch bakterielle Erkrankungen des weichen und harten Gewebes, das die ZĂ€hne umgibt und stĂŒtzt. (Periodontitis) Der Periodontitis kann durch regelmĂ€ĂŸige Zahnhygiene vorgebeugt werden.

Die ZĂ€hne:

 Diese 12 kleinen ZĂ€hnen können schneiden, knabbern, putzen und beißen. In einem Scherengebiß treffen die oberen und unteren Schneide- zĂ€hne gewöhnlich genau aufeinander

Die 4 FangzĂ€hne sind die grĂ¶ĂŸten ZĂ€hne des Hundegebisses. Weil ihre Funktionen das Festhalten und Zerreißen der Nahrung ist, haben sie extrem lange Wurzeln.

Das Gebiss:

Die 16 VorbackenzĂ€hne werden zum Zertrennen, Zerschneiden und Festhalten verwendet. Der obere vierte und der untere erste heißen ReißzĂ€hne.

Dei 10 BackenzĂ€hne des Hundes sind oben mĂ€ĂŸig abgeflacht und eignen sich besonders fĂŒr das Zerkauden und Zermahlen der nicht fleischigen Bestandteile des Futters.

Blasensteinbildung:

Mineralien im Urin kristallisieren manchmal zu Körnchen aus, die Blastensteine bilden. Das kann auch im Nierenbecken passieren, und es entstehen schmerzhafte Nierensteine. Letztere kommen selten vor, doch Blasensteine sind recht hĂ€ufig. Die mineralischen Ablagerungen reizen die Auskleidung der Blase, was mĂŒhsames und hĂ€ufiges Harnen zuweilen mit Blutbeimengung zur Folge hat. Die Blastensteinbildung wird letztlich durch die ErnĂ€hrung ausgelöst.

Die Analbeutel:

Die Analbeutel gehörten zur Haut des Hundes. Talg- und SchweißdrĂŒsen entleeren sich in diese Beutel, die ihrerseits Substanzen ausscheiden, die bei der Reviermarkierung und bei der sozialen Wiedererkennung eine Rolle spielen. Wenn der Hund Kot absetzt, pressen Muskeln, die die Analbeutel umgeben, die Beutel gegen die Ausscheidungen, so dass ein paar Tropfen einer klebrigen FlĂŒssigkeit abgegeben werden. Bei weichem Kot können die Analbeutel eingeklemmt und ihr Inhalt dick und breiig werden.

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